kritische Musikbetrachtungen - We are Scientists - With Love and Squalor

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We are Scientists - With Love and Squalor

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Wir kennen das ja schon von Maximo Park und Franz Ferdinand. Hypegitarrenschrammelrockbands gibt’s wie Sand am Meer, und mittlerweile hat jeder Depp der 3 Akkorde auf ner Gitarre spielen kann die Chance, Band des Jahres 2006 zu werden (zumindest für ein paar Tage, dann folgt ja die nächste ).

Kommen wir also zu dem Tag an dem mir Falk, unser Cafeteria – Barkeeper, auf die Frage, was da wieder für heißer Scheiss aus den Boxen komme, mit „…na We are Scientists…“ antwortete.

Hmm, dachte ich mir, ne neue coole Band aus England? Oder Schweden? Falk wusste es wieder besser, und sagte: „.neee! Amiland, genauer gesagt New York!..“ Donnerwetter! Den Namen der letzten Band aus New York habe ich vergessen, ich weiß nur noch, dass sie erstens furchtbar schlecht war und als damalige Vorgruppe von Mando Diao nicht von der Bühne wollten.


We are Scientists, die 3 Jungs aus den Staaten, legen meiner Meinung nach ein sehr feines Debütalbum vor, das mir persönlich noch besser gefällt als die derzeit so hochgejubelten Arctic Monkeys. Das Album der Wissenschaftler „With Love and Squalor“ ist für mich einfach frischer, eingängiger und melodischer. Das Album startet schon mit dem Indiediskoburner „Nobody move, nobody gets hurt“. Ein treibendes Schlagzeug, dazu ein paar coole Riffs und schon geht’s los. Nämlich genau über das Tanzzentrum des Großhirns in die Beine. Ich zitiere mal den Kollegen Möller von laut.de, der treffend geschrieben hat: „die Band verzichtet dankenswerterweise auf künstlerische Überhöhung, sondern versucht es einfach mal mit den Basics: Einer großen Portion in Musik kanalisierter Hysterie…

Diesem Statement folge ich mal, es macht einfach Spaß das Album zu hören. Eingängige Songs reihen sich aneinander, über meinen Liebling „Cash Cow“ bis zu dem gewagten Statement „It’s a Hit“. Also, wer auf Konsorten wie Maximo Park, Franz Ferdinand, Arctic Monkeys abfährt, darf hier bedenkenlos zugreifen. Man erhält eine Scheibe mit 12 Songs, von denen 5 richtige Kracher sind, weitere 5 sind gut, die restlichen 2 so lala… Welche Songs das sind, darf jeder selbst entscheiden oder herausfinden. Von mir gibt’s ne dicke Empfehlung, sicherlich keine Band, die nach einer Woche schon wieder out ist.

Erschienen ist das Album übrigens auf Virgin, also ein echtes Dickfischlabel. Für die Zukunft der Herren Tapper, Cain und Murray dürfte also gesorgt sein .
Also, kauft euch diese Scheibe voll mit melodischem Mumpitz, dödeligen Texten und einer Riesenportion Spaß!
Yours schneuz !

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