Zizou: je m'excuse!

Interview über die Beleidigungen von Materazzi


Zinedine Zidane hat heute am Mittwoch Abend in einem Interview mit dem französischen Pay-TV Sender Canal Plus gesagt, Materazzi habe seine Mutter und Schwester beleidigt. Dies wurde bereits vorher von mehreren Zeitungen & TV Sendern vermutet, die Lippenleser beauftragt hatten. Materazzi hatte zuletzt zwar zugegeben, Zidane beledigt zu haben, nicht aber dessen Mutter, da eine Mutter ihm "heilig sei". Offensichtlich wohl nicht! Zidane entschuldigte sich v.a. "bei allen Kindern die zugesehen haben" für seinen Aussetzer.

(Bildquelle: Reuters)

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[Update] Aufgrund der Aussagen von Zinedine Zidane hat die FIFA nun auch ein Disziplinarverfahren gegen Materazzi eröffnet. Gegen Zidane läuft dieses bereits. Die Vorfälle im WM Finale sollen untersucht werden. Zidane muss bis zum 18.Juli eine Stellungnahme bei der FIFA einreichen. Für den 20. Juli erhielten beide Spieler die Vorladung zu einer Gegenüberstellung vor der Disziplinarkommission. Vorgesehen ist, dass die Disziplinarkommission am gleichen Tag eine Entscheidung fällen wird.

Zidanes Mutter übrigens lobte ihren Sohn für seine Tätlichkeit gegen Materazzi. Zidane habe lediglich "die Familienehre verteidigt" falls die Beleidigungen genenüber ihr und Zidanes Schwester wahr sein sollten .

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[Update 2]
Die FIFA hat Urteil gesprochen
Beide Spieler gaben zu Protokoll, dass die Äußerungen Materazzis nicht rassistischer Natur waren

Zidane wird für seinen Kopfstoß gegen Materazzi für 3 Spiel gesperrt plus einer Geldstrafe von 4800 Euro. Da er seine Karriere jedoch nach dem Endspiel der WM 2006 beendet hatte, ist die Strafe eher symbolisch. Zidane wird jedoch freiwillig 3 Tage Sozialarbeit leisten.

Materazzi wird für 2 Spiele gesperrt und muss 5000 Schweizer Franken Strafe zahlen.

Betrachtet man das Strafmaß gegenüber dem Fall "Frings", erkennt man, wie offensichtlich willkürlich die FIFA Strafregeln ausgelegt werden. Für die FIFA ist dieses Urteil eine erneute Schande! Allerdings muss ich loben, dass dieses Mal auch eindlich der Provokateur verurteilt wird und nicht nur der gereizte Spieler. Felix Magath, Trainer des FC Bayern München, fordert diese Konsequenz schon lange für die Bundesliga.

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